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kabel eins: Alex Wesselsky's Tipps zum Gebrauchtwagenkauf

Alex Gebrauchtwagen-Tipps

Selbst der günstigste Gebrauchte kann teuer werden, wenn der Käufer ein paar Grundregeln nicht beachtet. Hier die Tipps zum Gebrauchtwagenkauf von Alex:

Tipp 1: Es gibt keine Schnäppchen!

Schnäppchenpreise hin oder her: Keiner hat was zu verschenken. Wird ein Auto marktschreierisch angeboten, müssen bei jedem Autokäufer die Alarmglocken läuten. Wer sich mit der Technik nicht auskennt, dem können allerorten Gutachter helfen. Bei Tüv oder Dekra sowie anderen Sachverständigen kostet der sogenannte Vertrauenscheck ab 35 Euro – gut angelegtes Geld, alles andere kommt teurer. Bis zu 100 Euro sollte einem das sich hoffentlich einstellende „gute Gefühl“ wert sein! Lasst Euch helfen J! Und immer an Omas Spruch denken: „Billig muss man sich leisten können“! Es kann hintenraus böse ins Geld gehen. Kühlen Kopf bewahren!

Tipp 2: Nicht übers Internet kaufen!

Selbst wenn ein Gebrauchtwagen im Internet auf Hochglanz poliert ist, muss man das Auto immer vor Ort genau unter die Lupe nehmen. Grundsätzlich sollte man sich für den Gebrauchtwagenkauf Zeit nehmen und das Fahrzeug bei Tageslicht und gutem Wetter Punkt für Punkt überprüfen. Denn Regen verdeckt viele Lackfehler und kleine Dellen – die Entlarvung eines verdeckten Unfallschadens wird dadurch schwer bis unmöglich. Wenn es doch mal regnet: In eine Halle und das Objekt der Begierde trocken reiben. Dennoch: Wenn der Wagen unten voller Spritzwasser und Schlamm ist, dann weiss man nicht wo und ob der Wagen z.B. an Getriebe oder Differential zu sehr „saut“!

Tipp 3: Schau genau!

Unfallfrei oder nicht – beim Autokauf ist dieser Unterschied bares Geld wert. Die Karosserie sollte keine Roststellen aufweisen: Farbunterschiede, blinde Stellen oder Lackreste auf Fenstergummis oder Zierleisten deuten auf eine Nachlackierung oder eine unsachgemäße Reparatur hin. Und: immer auf die Spaltmaße achten!

Tipp 4: Die Probefahrt!

Ohne Probefahrt läuft gar nichts beim Gebrauchtwagenkauf. Für die ganze Fahrt gilt: Ruhe bewahren. Radio und Verkäufer haben Sendepause. Schließlich muss sich der Käufer am Steuer voll konzentrieren, alle Verbraucher ausprobieren und Geräusche richtig einordnen. Wichtig: Lenkung, Kupplung und Schaltung müssen problemlos funktionieren. Auf gerader Straße darf der Wagen nicht zur Seite ziehen, auch beim Bremsen muss er sauber in der Spur bleiben. Und nach der Probefahrt ruhig noch mal unterm Auto nachsehen, ob nirgendwo Flüssigkeit tropft. Anhalten, ein paar Minuten warten, Ölstand kontrollieren und Flüssigkeiten checken! Radlager sollten kein brummiges „Liedlein“ singen, das Lenkrad sollte nicht in der Hand vibrieren, der Motor muss rund und ruhig laufen! Die Gänge müssen sich sauber einlegen lassen und die Pedalerie sollte nicht „ausgelatscht“ sein und ein gutes Feedback liefern.

Tipp 5: Kilometerstand prüfen!

Passen optisches Bild innen wie außen zum Kilometerstand? Ist die Historie des Fahrzeugs nachvollziehbar? Scheckheft, beiliegende Service- und Reparaturrechnungen und Fahrzeug müssen dieselbe nachvollziehbare Geschichte erzählen. Auch auf Servicezettel und Inspektionsaufkleber im Motorraum und im Türrahmen achten!

Und ganz wichtig:

Freundlich und offen auf die Verkäufer zugehen, neugierig aber nicht besserwisserisch auftreten. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus! Nicht jeder Verkäufer will einem Schlechtes. Fragen, sprechen und hart aber fair handeln.

Nach Schätzungen der Polizei wechselt in Deutschland fast jeder dritte Gebrauchtwagen mit manipuliertem Kilometerstand den Besitzer. Das sind jährlich rund 1,8 Millionen Fahrzeuge.

Auf welche Punkte muss man als Käufer besonders achten: Service-Heft und Service-Zettel auf Plausibilität prüfen. Am besten den Vorbesitzer anrufen und nach dem letzten Kilometerstand beim Verkauf fragen. Auch auf den HU-Berichten sind immer Datum und Laufleistung verzeichnet. Pedale, Lenkrad und Sitze in Augenschein nehmen – deutlicher Verschleiß passt nicht zu geringer Laufleistung. Bei neueren BMW-Modellen wird die Laufleistung im Schlüssel gespeichert und kann von der Werkstatt ausgelesen werden.

Fazit:

In der Ruhe liegt die Kraft – besonders beim Gebrauchtwagenkauf. 8790 Euro gab der Deutsche 2010 durchschnittlich für ein Fahrzeug mit mindestens einem Vorbesitzer aus. Eine stolze Summe, doch nur die wenigsten Käufer bereiten sich auf diese teure Investition gründlich vor.

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