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Rechnungslegung bei der Autoreparatur - worauf zu achten ist

Die Autoreparaturwerkstatt ist wie jeder Dienstleister verpflichtet, Ihnen bei einer Autoreparatur eine ordentliche Rechnung auszustellen. In dieser Rechnung müssen die ausgeführten Arbeiten im Detail aufgelistet sein.

Pauschalrechnung ist keine Rechnungslegung

  • In der Rechnungslegung ist das verwendete Material genau zu bezeichnen und die aufgewendete Arbeitszeit zu belegen. Eine Pauschalrechnung ist unseriös.
  • Die Auflistung muss so gestaltet sein, dass Sie nachvollziehen können, was gemacht wurde. Lassen Sie sich die einzelnen Positionen der Rechnung erläutern. Optimal ist, wenn der Monteur begleitend zu dieser Rechnung am Fahrzeug darlegt, wo was gemacht wurde.
  • Wurde ein Ölwechsel vorgenommen, sollte das verwendete Öl und die Menge benannt werden.
  • Wurden bei der Autoreparatur Teile ersetzt und neue Ersatzteile eingebaut, können Sie dies oft nicht überprüfen. Lassen Sie sich das alte Teil zeigen. Ein seriöser Betrieb wartet mit der Entsorgung, bis Sie zumindest die Rechnung bezahlt haben.

Bei einer Autoreparatur auf Billigersatzteile achten

  • Prüfen Sie, ob Originalteile des Fahrzeugherstellers oder vergleichbare Billigersatzteile aus Fernost verwendet wurden. Für ein Billigteil kann nicht der Preis des Originalteils verlangt werden.
  • Achten Sie darauf, inwieweit Arbeiten ausgeführt wurden, die Sie nicht beauftragt haben. Ergeben sich während des Werkstattaufenthaltes bis dahin unerkannte Mängel, müssen Sie vor deren Behebung gefragt werden. Die Werkstatt darf nicht ohne Weiteres unterstellen, dass Sie einverstanden sind. Ihr Auftrag ist kein Blankoscheck.
  • Ist Ihr Fahrzeug bei einem Unfall beschädigt worden, orientieren Sie Ihre Prüfung an der Kostenschätzung des Sachverständigengutachtens, falls dieses von Ihnen oder der Versicherung beauftragt wurde.
  • Die Rechnungslegung erfolgt oft in Verbindung mit Buchstaben- oder Zahlenkürzeln. Dahinter verbergen sich die Abrechnungsfaktoren, die von den Fahrzeugherstellern für die einzelnen Arbeiten in der Werkstatt üblicherweise in Ansatz gebracht werden. Fällt ein höherer Arbeitsaufwand an, darf er normalerweise nicht abgerechnet werden. Damit muss auch ein Monteur, der eine bestimmte Reparatur zum ersten Mal ausführt, mit der vorgegebenen Zeit auskommen und darf seine Unerfahrenheit nicht in bezahlte Arbeitszeit zu Ihren Lasten umwandeln.
  • Gerade dann, wenn der Monteur lange Zeit nach dem Fehler suchen musste, kann er seinen Zeitaufwand nicht grenzenlos an Sie weiterberechnen. Eine Kontrolle der Rechnungslegung bei der Autoreparatur wäre sonst unmöglich.
  • Auch Sie als Kunde werden zumindest in großen Werkstätten mit Kürzeln in der Rechnung klassifiziert. Es wird nach Kunden mit vielen Aufträgen, Kunden mit guter Bonität oder Kunden, die ihr Fahrzeug bei diesem Betrieb gekauft haben, unterschieden. Fragen Sie jeweils nach der Bedeutung dieser Kürzel.
  • Letztlich bleibt Ihr Auftrag aber immer eine Vertrauensangelegenheit. Sie müssen sich auf die Angaben der Werkstatt verlassen. Allenfalls dann, wenn sich nach der Reparatur Mängel herausstellen, können Sie Gewährleistungsrechte geltend machen.
  • Im Streitfall haben Sie die Möglichkeit, sich an eine Schiedsstelle der Kfz-Innung zu wenden und um Vermittlung zu bitten.
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