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356 – Der allererste Serienporsche

Der Porsche 356 ist das erste Porsche-Serienmodell und gilt als wichtiges Vorgänger-Modell, ohne welches es den Porsche 911 nie gegeben hätte. Der puristische Zweisitzer ist ein wahrer Oldtimer-Schatz und wird eher als Wertanlage denn als Fahrgerät gehandelt. Gut erhaltene Exemplare kosten mehrere Hunderttausend Euro.

Sportwagentraum aus den Fünfzigern

Der Porsche 356 wurde zum ersten Mal 1948 gebaut und ging dann 1950 in Serie. Im April 1965 wurde die Produktion der Baureihe 356 schließlich eingestellt. Insgesamt wurden 76.302 Wagen gebaut, davon waren 23.800 Cabrios. Die Baureihe lässt sich in vier Perioden unterteilen. Dem Porsche 356 folgten jeweils der Porsche 356 a, b, und c. Die Wagen waren mit Vierzylinder-Boxermotoren ausgestattet, die auf dem VW-Motor des Typ 1 basierten, aber stetig verbessert wurden und je nach Modell zwischen 40 und 130 PS leisteten. Der verwegenste und berühmteste Wagen war der puristische Porsche 356 Speedster. Er wurde ab 1954 gebaut. Der Porsche 356 Speedster war vor allem in den USA erfolgreich, wo sich zu Beginn der Fünfziger ein Boom bei den sogenannten Roadstern und Speedstern abzeichnete. Die von den Europa-Heimkehrern mitgebrachten kleinen Flitzer waren begehrt, weil sie zum ersten Mal den Fahrspaß in den Vordergrund stellten. Der Porsche 356 Speedster bot die bei weitem beste Fahrleistung der 356er Reihe. Das 760 Kilogramm leichte Spaßmobil gewann rasch die Herzen der Geschwindigkeitsenthusiasten. Schon der Porsche 356 A erreichte in der 1600 GS Carrera "de Luxe" Version 200Km/h. Kein Wunder, dass ihn die "coolen Typen" Hollywoods für sich entdeckten. Steve Mc Queen und James Dean fuhren einen Porsche 356 Speedster. Der Hype um den Porsche 356 ebnete den Weg für weitere Europa-Importe in die USA, z.B. von Rolls Royce oder Volkswagen.

Preise der Superlative

"Meine Freunde fahren alle Porsche, da muss ich mithalten", sang einst Janis Joplin und kaufte sich für ein paar Tausend Dollar einen Porsche 356 gebraucht. Weil ihr sein Austernweiß zu schnöde erschien, ließ sie Blumen draufmalen. Im Dezember 2015 versteigerte das US-Auktionshaus Sotheby's den berühmten psychedelischen Porsche der US-Rocklegende, der auf 500.000 Dollar geschätzt worden war, für eine Rekordsumme von fast 1,8 Millionen Dollar. Das ist der höchste Preis, der jemals für einen Porsche 356 gezahlt wurde. Daran sieht man, was ein Porsche 356 gebraucht mitunter kosten kann. Wesentlich günstiger, aber auch nicht gerade billig, sind Repliken des Porsche 356.