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Der etwas andere Porsche

Das schicke Coupé mit der aerodynamischen Linienführung, den Klappscheinwerfern und der gläsernen Heckklappe kam 1976 auf den Markt. Porschefans weltweit stritten darüber, ob das Kuckuckskind mit den Genen eines VW den Namen Porsche überhaupt verdiente. Der bis 1988 von den Schwaben produzierte Sportwagen wurde trotzdem ein Erfolg.

Sportwagen zum VW-Preis

Der als Einsteigermodell gedachte Wagen war grundsätzlich anders konzipiert als der klassische Porsche 911. Beispielsweise hatte er für einen Sportwagen einen erstaunlich großen Kofferraum. Das zeitgemäße Design und der attraktive Kaufpreis - schon für knapp 25.000 DM konnte man den neuen Porsche 924 kaufen - sollten die Marke einem jüngeren Publikum zugänglich machen. Böse Zungen sprachen vom "Hausfrauen-Porsche" und verspotteten den zweitürigen 2+2-Sitzer. Sein wassergekühlter 2-Liter-Benzin-Frontmotor war nämlich gemeinsam mit VW entwickelt worden. Dieser Vierzylinder erbrachte eine Leistung von 125 PS. Die Transaxle-Technologie mit dem vor der Hinterachse installierten Getriebe war allerdings eine Besonderheit und wurde zum ersten Mal von Porsche aufgegriffen. Sie sorgte für optimale Gewichtsverteilung und eine perfekte Straßenlage. Im Jahr 1986 löste der Porsche 924 S mit einer verbesserten Ausstattung den herkömmlichen 924 ab. Sein 2,5-Liter-Vierzylindermotor bot erst 150, später 160 PS und war den veränderten Abgasvorschriften der USA angepasst.

Design-Kanone

Über die Silhouette der von Harm Lagaay entworfenen Karosserie des Porsche 924 beliebte Chef-Designer Anatole Lapine zu scherzen. Er zog Lagaay damit auf, dass dieser wohl eher von einem Ferrari geträumt hätte, als er ihn zeichnete. Während seines 12jährigen Produktionszeitraums war der Porsche 924 in über 70 Farbnuancen erhältlich. Die Palette aus aufpreisfreien Serien-Unilacken wurde um Metalliclackierungen und Zweifarbenlackierungen erweitert. Auch die Sitzbezüge wechselten vom Karomuster über die Fischgräte bis hin zu Nadelstreifen.

Begehrt wie eh und je

Der Porsche 924 und der Porsche 924 S gehören zur Riege exklusiver Oldtimer, die besonders fahrtechnisch überzeugen. Die Preise für einen Porsche 924 gebraucht bewegen sich noch in irdischen Gefilden, allerdings mit steigender Tendenz. Wagen, die nach 1981 auf den Markt kamen, verfügen über eine verzinkte Karosserie und haben kaum Rostprobleme. Wer einen Porsche 924 kaufen möchte, sollte lediglich auf die Armaturenbretter achten, da diese gerissen sein können. Auch die Einspritzanlage kann Probleme machen. Ein Zahnriemenwechsel sollte alle 60.000 Km vorgenommen werden. Die Ersatzteilversorgung kann zwar als problemlos bezeichnet werden, schlägt aber teilweise tiefe Kerben ins Portemonnaie, denn auch ein Porsche 924 gebraucht ist eben immer noch ein Porsche.